Chemo – die Fünfte! – Chemourlaub

„Irgendwoher kenne ich die Frau…“ ging es mir durch den Kopf, als ich mal wieder im Wartebereich der Klinik saß, wo mir und allen weiteren Frauen Blut abgezapft wurde, während wir auf Zuweisung unserer Zimmer warteten. Mittlerweile war es nicht mehr so, dass man die üblichen +/- 2 Stunden mit einer Frau, die am Vortag ihre Packung bekommen hatte, verbrachte. Doch diese eine Frau kam mir bekannt vor. Ich sprach sie an.Und schon stellte sich heraus, dass wir aus der gleichen Ecke kommen. Das war wirklich selten. Da wir so ziemlich in der Mitte von 4 größeren Städten wohnen, hat man an für sich viele Auswahlmöglichkeiten. Gerade was Shopping oder Kliniken angeht. Mir fiel ein, dass ich diese Frau, die gut 30 Jahre älter ist als ich, schon letztens in der Klinik gesehen habe. Sie hatte einfach eine total liebe Ausstrahlung, wie sie da im Flur stand und jeden fröhlich anlächelte, als wäre sie eine Empfangsdame eines Wellnesshotels und nicht eine Krebspatientin in einer Klinik.

Auch bei meinem Frauenarzt habe ich sie bei der letzten Blutabnahme gesehen. Da musste ich sie im Wartebereich einfach ansprechen. Und wie der Zufall es so wollte, kamen wir dann auch in das gleiche Zimmer. Wenn auch zuvor mehr ihr Mann das Sprechen übernommen hatte, so blühte sie nur all zu schnell auf, sowie wir uns eingerichtet hatten. Ich mit meinem bunten Sonderwaschmittel-Kissenbezug, sie gleich mit einem ganzen Laken. Schnell stellten wir die ersten Gemeinsamkeiten fest. Ich fühlte mich einfach wohl in ihrer Gegenwart.

Wie versprochen durfte ich gegen Mittag zu meiner herzlichen Lieblingsärztin, damit sie mein Alien mal wieder unter die Lupe nehmen und vermessen konnte. Auch wenn es keine großen Sprünge mehr waren, schrumpfte es artig weiter. 2,3 x 2,1 x 0,7 cm waren die Maße der nächsten 2 Wochen. Mittlerweile sah das Mistvieh aus wie ein U. Die Ärztin meinte dass es nun auch passieren könnte, dass es sich zweiteilt. Aber so oder so, würde ich dem Teil weiter in den Hintern treten. Oder eben den Teilen. Kurzweilig wurde das Alien in Ulien umgetauft.

Kaum dass ich wieder auf meinem Zimmer war, hatte auch der eine (für mich) neue Arzt Zeit für mein Anliegen. Ich erklärte ihm, wie gut es mir gerade trotz Chemo ging und ich mich gerade wie in einem Chemourlaub fühlte. Ich bekam zwar Chemo, empfand mich aber dennoch als relativ fit. Überraschend fit. Da ich wusste dass es aber noch nicht vorbei war und auch noch ein anderes Mittel auf mich wartete, erschien es mir wie Urlaub. Das passte auch wunderbar zum Thema. Ich fragte ihn nämlich, ob ich für eine Woche wegfahren könnte.

Mein Papa hat vor einigen Jahren die Planung einer „Irish Music School“ übernommen, die einmal über ein Wochenende im Herbst stattfindet und einmal über eine Woche im Sommer. Die im Sommer stand nun an. Ich war schon das Jahr zuvor zusammen mit meiner Tochter mitgefahren und wir beide hatten riesigen Spaß dort gehabt. Ich war wirklich niedergeschlagen, als mir klar wurde, dass ich über die Zeit dieser Veranstaltung noch Chemo bekommen würde und nicht mitfahren könnte.

Also fragt ich nun den Arzt, ob ich nicht doch mitfahren dürfte. Zumal es mir ja eigentlich vergleichsweise prima ging. Mein Vater hatte mir sogar eine Ärztin organisiert, die mir das Blut am üblichen Dienstag, an dem keine Chemo stattfand, abnehmen könnte. Ich bekam grünes Licht. Yay!

Zurück auf dem Zimmer verfiel ich erstmal wieder meinem Dornröschenschlaf, während das Paclitaxel in meine Venen lief. Als ich aufwachte, waren die Kühlpads an meinen Händen schon auf Zimmertemperatur und meine Bettnachbarin topfit. Somit verfiel ich nun einem urlangen Gespräch.

Zuerst hatten wir diese üblichen Krebsthemen, bei denen vor allem meine neue Chemoschwester froh war, dass es nicht nur ihr so mit einigen Nebenwirkungen ging. Ich konnte sie ein wenig beruhigen, dass auch ich ähnlich wie in einer Schwangerschaft auf einmal Gelüste oder spontane Abneigungen entwickelte, für die ihr Umfeld scheinbar wenig Verständnis zeigte. Doch nicht alle Nebenwirkungen waren bei uns gleich, obwohl wir eine sehr ähnliche Therapie bekamen – was wirklich selten war. Sie nahm an einer Studie teil, bei der lediglich das zweite Mittel ein neues war. Quasi ein Nachfolger von dem, was ich bekam. Es war auch unklar, ob ihre Fingernägel nun aufgrund des ersten oder doch des zweiten Mittels ausgefallen waren. Ja, richtig gelesen. Ausgefallen. Weg. Alle. Sie konnte eine Zeit lang nur noch mit Handschuhen Dinge angreifen und das auch nur unter Schmerzen. Das war auch der Grund, warum sie eine Zeit lang die Chemo aussetzen mussten und wir uns somit begegnet sind.

Von anderen ernsteren Themen die uns beide beschäftigten, waren wir dann auch schnell bei den lustigen, verrückten und abgedrehten Dingen angelangt. Wir haben zusammen Tränen gelacht. Ich habe sie darin bestärkt, weiterhin verrückte Dinge zu tun, die manch andere schockieren könnten und sie hat mich motiviert, weiter an meinem Blog zu arbeiten, mir viele Denkansätze verpasst und mich auf Ideen gebracht. Wir haben uns so festgequatscht, dass meine Lieblingsärztin ganz verwundert war, als sie an unserem Zimmer vorbei kam. Nicht nur dass um 23 Uhr noch das Licht an war, sondern auch dass ständig unser Gelächter zu hören war. Sie gesellte sich noch eine ganze Weile zu uns und rundete unseren kleinen Kaffeeklatsch ohne Kaffee wunderbar ab. Es war weit nach Mitternacht bis wir unsere Äuglein schlossen.

Für den nächsten Tag hat mir eine super liebe Arbeitskollegin ihren Mann abgestellt, dass er mich für die Spritze in die Klinik fährt. Ich war wirklich froh, schon am Morgen abhauen zu können und nur nochmal kurz zurück zu müssen, um mich pieksen zu lassen. Doch bevor ich ging, machte ich noch mit meiner Chemoschwester aus, dass wir in zwei Wochen wieder ein gemeinsames Zimmer buchen würden. Ich glaube sie hat sich über diesen Vorschlag mehr gefreut als ich, was mir eigentlich schon unmöglich schien. Genau diese Begegnungen machen diese sonst so schwierige Zeit dermaßen angenehm und erträglich. Ich bin mir nicht sicher, ob man solche Bekanntschaften unter anderen Umständen so sehr zu schätzen wüsste. Ich glaube nicht.

Am Wochenende darauf war es dann soweit! Meine herzallerliebste Lieblingsschwester, die leider nur für eine Nacht bleiben konnte, fuhr mit uns in die herrliche Pfalz, um meine Tochter und mich zur Summerschool zu bringen. Wie unser Papa waren wir schon einen Tag früher da, halfen hier und da bei den Vorbereitungen und lernten die ersten Leute kennen, die ebenfalls einen Tag früher anreisten. Ca. 200 Leute sollten am nächsten Tag anreisen und die Woche über der irischen Musik verfallen.

Mein Kreislauf lugte immer mehr aus seinem Erdloch hervor, obwohl es wirklich verdammt warm war. Die Schmerzen der Aufbauspritze hatten allmählich wieder nachgelassen, wobei mir diese von Chemo zu Chemo immer heftiger und andauernder erschienen. Gelegentlich knickte mir auch mal mein Bein beim Laufen zusammen. Also mied ich Treppen, sofern es möglich war. Das Jucken der Hände war schon ein fester Bestandteil meines Tagesablaufs. Statt Kaffee habe ich mir dann eben immer heißes Wasser bestellt und mir meine Heiße 7 verabreicht. Trotzdem habe ich es gehasst und habe mich manchmal insgeheim nach einer Axt umgesehen, um mir einfach meine juckenden Hände abhacken zu können! Taubheit meinetwegen. Kribbeln meinetwegen. Aber Jucken?! Das treibt einen in den Wahnsinn!

Ich hatte in der irischen Woche richtig viel Spaß, super tolle Menschen um mich herum und einfach nur eine gute Zeit. Während die meisten Leute ihre gebuchten Kurse besuchten und fleißig neue Instrumente lernten oder ihr Wissen erweiterten, genoss ich mit einer Hand voll Leuten, die ebenfalls keine Kurse besuchten, den Vormittag an der frischen Luft. Interessante Gespräche, gute Musik und pure Erholung. Auch die abendlichen Konzerte waren neben der leckeren Küche einfach der  Hammer.

An besonders warmen Tagen, habe ich mich auch von meiner Mütze verabschiedet. Es war einfach viel zu heiß, um auch noch eine Kopfbedeckung zuzulassen. Natürlich hat der eine oder andere dann etwas länger geschaut. Es ist dann wohl doch eher ungewöhnlich, dass eine Frau Anfang Dreißig mit einer Glatze rumläuft. Deshalb musste ich auch am letzten Tag so lachen. Es war mal wieder tierisch heiß und wir haben uns dazu entschlossen mit ein paar Leuten zusammen an den nahe gelegenen See zu fahren. Meine Tochter und ich fuhren bei der lieben Frau mit, mit der ich die meiste Zeit der Woche unterwegs war. Hinten saß noch eine weitere Frau. Ich witzelte, dass meine Frisur eigentlich ja total Sommergerecht sei und verdammt praktisch. Paar Minuten später erwähnte ich meine „nächste Chemo“. Meint die Frau von der Rückbank total verwundert „Wie?! Chemo?!“. Ich blinzelte, schaut irritiert nach hinten, wedelte mit meiner Hand um meinen Kopf herum und antwortete „Naja, ganz so freiwillig ist das dann doch nicht.“. Dann musste ich lachen.

Obwohl ich in dieser Woche feststellen musste, dass ich mir die Wimperntusche von nun ab sparen konnte, hat man es mir scheinbar nicht angesehen, dass ich eigentlich krank war. Krank. Das klingt irgendwie seltsam. Unter Krank versteht man sonst sowas wie eine Erkältung oder einen Magen-Darm-Infekt. Man stellt sich jemanden in einem Bett vor, mit einem Fieberthermometer im Mund. So fühlte ich mich wirklich nicht. Und scheinbar sah ich auch nicht so aus.

In einer anderen Situation bewies ich dagegen mal wieder meinen tiefschwarzen Humor. Aber so war ich schon immer. Umso ernster die Situation, umso schräger werde ich. Und mal wieder: Wenn nicht jetzt, wann dann?! Wenn ich also nicht jetzt irgendwelche Krebswitze bringen darf, wann dann?
Es war an einem Nachmittag. Draußen vor dem Hauptgebäude trafen sich mal wieder allerhand Musiker, spielten zusammen, unterhielten sich, hatten eine gute Zeit. Eine der Frauen zückte eine Zigarette, zündete sie an und zog genüsslich an ihr. Als mittlerweile Nichtraucherin rieche ich gelegentlich den warmen Rauch ganz gerne. Vermutlich hat sie irgendetwas wahrgenommen oder es ist ihr wirklich erst nach etwa der Hälfte der Zigarette aufgefallen. Auf jeden Fall sah sie erschrocken zu mir und fragte „Oh, ich hoffe dich stört das nicht?!“. Ich konnte nicht anders. Ich musste lachen. Dazu schüttelte ich den Kopf und meinte nur trocken „Nee, kein Ding. Ich hab schon Krebs.“.
Die Reaktionen am Tisch waren sehr unterschiedlich. Von kreidebleich und geschockt bis hin zu gröhlendem Lachen. Herrlich.

Was auch noch ein absolut einprägendes Erlebnis war, war als ich in ausgerechnet dieser Woche krank wurde. Ich war am Nachmittag total schlapp und wollte mich nur mal kurz hinlegen. Daraus wurden geschlagene 2 Stunden. Als ich aufwachte, hatte ich heftige Halsschmerzen, kaum noch sowas wie eine Stimme und Fieber. Mein Vater aktivierte sogleich unseren Notfallarzt, der glücklicherweise ebenfalls ein Workshopteilnehmer war. Nach einer ungewohnt gründlichen Untersuchung, die ebenfalls Arme und Beine beinhaltete, schließlich waren wir ja mitten in der Natur, bestätigte er mir was ich bereits vermutete. Die nächste Erkältung hatte direkt bei mir eingeschlagen. Schon wieder. Doch er zögerte nicht lange, setzte sich trotz gerade beginnendem Konzert in sein Auto und fuhr zur Notfallapotheke. Pünktlich zum Konzertschluss war er zurück und verpasste mir Paracetamol und Antibiotika. Durch seinen schnellen Einsatz war ich tatsächlich am nächsten Mittag schon wieder auf den Beinen und konnte die restliche Zeit im Kreise dieser harmonischen Menschen verbringen, von denen sich gefühlt jeder dritter nach meinem Wohlergehen erkundigte. Mein Vater hatte Recht. Diese Veranstaltung ist wie ein großes Familientreffen. Er bezeichnet die Teilnehmer immer wieder gern als seine Kinderchen. So viele Geschwister für mich!

 


Heute bedanke ich mich vor allem bei meiner Familie.

Angefangen bei meinem Vater. Nicht nur dass er sich um meine Tochter immer dann kümmert, wenn ich arbeiten muss, krank bin, eine kurze Verschnaufpause brauche oder gerade mal eine Chemo bekomme, sondern auch weil ich durch ihn so viele tolle Leute kennengelernt habe. Na gut, auch dafür dass er mit Schuld daran trägt, dass ich auf der Welt bin. Wir sind uns so verdammt ähnlich!

Der nächste Dank geht an meine Mama, die immer sofort zur Stelle steht, wenn es hart auf hart kommt. Was ist tröstender, wenn es einem so richtig schlecht geht, als die Umarmung der Mama? Danke für deine Arme, dass du meine blöden Witze (wenn es um Technik geht meistens auf deine Kosten) erträgst, dein leckeres Essen und dass du als ich in deinem Bauch war immer schön meinen Kopf gestreichelt hast, so dass er eine hervorragende Form bekommen hat, dass ich sogar mit Glatze rumlaufen kann.

Auch meiner Zweitmama bin ich dankbar. Nicht nur für sämtliche Taxifahrten zu sämtlichen Ärzten, sondern auch für ihr stets offenes Ohr und ihre neutralen Ansichten, wenn ich Probleme habe oder Entscheidungen treffen muss. Danke für deine Geduld und die leckeren Waffeln, Käsekuchen, Kartoffeln, Erdbeeren,…

Meine Lieblingsschwester. Und einzige Schwester. Ich danke dir, dass du ständig vermittelst, auffängst und auch mal Klartext sprichst. Du bist so eine starke Frau, kein Wunder dass ich dich insgeheim schon als wir Kinder waren angehimmelt habe. Du bist eine tolle Schwester, Tochter, Enkelin, Tante, Ehefrau, Mutter, Schwiegertochter, Schwägerin und irgendwann auch Großmutter! Danke, dass du dir keinen Idioten als Ehemann genommen hast, sondern einen der toll mit meiner Tochter umgeht, witzig ist und mir nie das Gefühl gibt, nicht willkommen zu sein. Danke, dass du mir das Tantenglück verschafft hast, so dass ich tatsächlich noch die Battle gewinnen konnte, wer mehr Haare auf dem Kopf hat. Ich werde mich damit revanchieren, dem kleinen Mann allerhand Blödsinn beizubringen.

Auch wenn sie noch nicht lesen kann, danke ich auch meiner Tochter. Wenn sie morgens an meinem Bett steht, meinen Kopf küsst, mich anstrahlt und sagt „Guck mal, die Sonne scheint!“ und dabei nicht erkennt, dass sie der eigentliche Sonnenschein ist. Danke für deine Umarmungen, dass du mich nachts im Bett immer trittst nachdem du zu mir gekrabbelt bist, dein Lächeln und dem Funkeln in den Augen wenn du dich über etwas freust, das meistens nur eine winzige Kleinigkeit ist, die wir Großen einfach nicht mehr zu schätzen wissen. Danke dafür, dass ich deine Mama sein darf und danke für deine bedingungslose Liebe. Darfst später ’ne halbe Stunde Kika gucken.

Ich bin froh dass ich euch alle habe und hab euch lieb!

5 Gedanken zu „Chemo – die Fünfte! – Chemourlaub

  1. Sue sagt:

    Da ich hier kein Gästebuch finden kann, laß ich einfach hier mal ein paar liebe Grüße da.
    Schön das Du so ein stabiles Umfeld hast das hinter Dir steht. Das macht es etwas leichter den für sich richtigen Weg mit dem Krebs zu finden.

    Gruß Sue

  2. Vivi sagt:

    Hallöchen 🙂

    Ich hatte bereits schon einmal geschrieben. Aber ich wollte sicher gehen, dass Du weißt:
    Ich verfolge Deinen Blog seitdem ich ihn entdeckt habe! Mach weiter so 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Vivi

  3. Carina sagt:

    Und noch etwas… Du schreibst echt klasse! Es macht riesigen Spaß deine Texte zu lesen, trotz des „schwierigen Themas“. Du kannst locker mit so manchem bekannten Schriftsteller mithalten!… Das wollte ich dir nochmal sagen!

    Wir sollten dringend über die Veröffentlichung eines Buches sprechen! 😉😘

    • Sigrid Rühl sagt:

      ….mir geht es wie Carina!
      Du hast eine Art zu schreiben- dass ist einfach toll! Es berührt mein Herz so sehr!
      Ich bin sehr froh, so eine tapfere, mutige Tochter zu haben.Du sagst und schreibst deine innersten Gefuhle und Gedanken ! Du stehst zu dir , bist somit authentisch und einzigartig! Auch wenn mir manchmal Worte „um die Ohren fliegen, die mich schwindlig machen:-) Ich hab dich sehr lieb!

Schreibe einen Kommentar zu Sigrid Rühl Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert